Einsatz – Brand landwirtschaftliches Objekt

Gestern um 20:34 Uhr wurden wir zu einem weiteren Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes in Luftenberg nachalarmiert.
Wir rückten mit einem Fahrzeug aus und standen vor Ort als Reserve zur Verfügung.

Bei unserem Eintreffen waren die ersten Feuerwehren bereits intensiv mit den Löscharbeiten beschäftigt, während sich eine starke Rauchentwicklung zeigte und es zu mehreren Explosionen kam. Durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindert werden.

Insgesamt standen rund 15 Feuerwehren mit etwa 170 Einsatzkräften im Einsatz.

Bildquelle: fotokerschi

Großbrand in Katsdorf

Gestern um 01:42 Uhr wurden wir zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Objekts in Edt alarmiert. Beim Eintreffen stand der Vierkanter bereits in Vollbrand.

Dank des raschen Handelns von Anrainern konnte die Hausbewohnerin rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Auch mehrere Schafe wurden bereits vor unserem Eintreffen gerettet.

Aufgrund der abgelegenen Lage wurde eine umfangreiche Löschwasserversorgung über eine lange Zubringerleitung aufgebaut. Die Brandbekämpfung erfolgte im Innen- und Außenangriff und dauerte bis in die Morgenstunden an. Starke Windböen fachten das Feuer zusätzlich an und führten zu erheblichem Funkenflug, wodurch eine Ausbreitung auf umliegende Bäume begünstigt wurde. Diese stellten eine zusätzliche Gefahrenquelle dar und mussten laufend kontrolliert und abgelöscht werden.

Im Anschluss wurde das Brandgut mithilfe eines Baggers in Container verladen und bis in den Nachmittag hinein nachgelöscht. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte unter anderem durch die EFU, eine Drohne sowie zahlreiche Landwirte mit Vakuumfässern.

Insgesamt standen 18 Feuerwehren im Einsatz. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Ermittlungen ergaben, dass der Brand durch den Akku eines Akkurasenmähers verursacht wurde.

Ein großes Dankeschön an alle Feuerwehren und Helfer für die starke Zusammenarbeit!

Bildquelle: fotokerschi

G. S. F.

Gemeinsam Sicher Feuerwehr – Ein Projekt, das Kindern die Feuerwehr näher bringen soll.
Heute haben uns 54 Schulkinder der dritten Klasse VS mit den Lehrerinnen bei der Feuerwehr in Katsdorf besucht.
Einige Kameradinnen und Kameraden aus allen drei Feuerwehren (Katsdorf, Lungitz, Ruhstetten) haben für die Kinder ein tolles Programm vorbereitet.


Nach einem Rundgang durch das Feuerwehrhaus, wo sie den Aufenthaltsraum, die Kommandozentrale, die Fahrzeughalle und den Schlauchturm kennenlernen durften, wurden die Kinder in einen Stationsbetrieb geschickt. Die Atemschutzwerkstatt wurde vernebelt, um den Kindern zu zeigen, wie schlecht die Sicht in einem verrauchten Raum ist. Dort durften sie auch die Wärmebildkamera (WBK) ausprobieren. Weiters konnten die Kinder ihr Geschick beim Löschen eines Fettbrandes beweisen. Natürlich darf eine Besichtigung der Feuerwehrautos nicht fehlen. Draußen hatten die Kinder die Möglichkeit Teil einer Löschkette zu sein und beim Kübelspritzen konnten sie ihre Zielgenauigkeit testen. Auch eine technische Übung war teil des Stationsbetriebs. Das Highlight war wohl der Rücktransport in die Schule mit den Feuerwehrautos.

Atemschutzübung

Gestern fand in Bodendorf eine Atemschutzübung statt. Übungsannahme war ein Brand in einem leerstehenden Gebäude, das demnächst abgerissen wird. Dabei galten 7 Personen als vermisst, darunter auch ein Kind. Zusätzlich befanden sich mehrere gefährliche Stoffe (Gasflaschen) im Gebäude.

Zwei Atemschutztrupps aus Lungitz und Katsdorf führten die Personenrettung durch, bargen die gefährlichen Stoffe und bekämpften den Brand. Beide Trupps gingen jeweils zweimal ins Gebäude vor.

Alle vermissten Personen konnten möglichst schonend gerettet, sämtliche Gasflaschen aufgefunden und der Brand erfolgreich bekämpft werden.

Frühjahresübung 2026

Gestern fand die Frühjahresübung statt. Übungsort war die Firma Schumoto in Lungitz, angenommen wurde ein Brand einer PV-Anlage.
Gemeinsam mit den Feuerwehren Lungitz, Ruhstetten, Blindendorf (EFU-Einsatzführungsunterstützung) sowie Mauthausen mit TMB (Teleskopmastbühne) wurde das Szenario abgearbeitet.

Unsere Aufgaben bestanden darin, mittels dreiteiliger Schiebeleiter Personen vom Vordach zu retten, die Wasserversorgung für die TMB sicherzustellen sowie einen Atemschutz-Reservetrupp zu stellen. Die Wasserversorgung wurde dabei mithilfe einer Pumpe aus dem Löschteich beim Motorikpark aufgebaut.

Ein großes Dankeschön an die FF Lungitz für die Organisation und Verpflegung!