Brandeinsatz – Staplerbrand

Letzten Donnerstag, dem 30. April kam es am Nachmittag bereits zum dritten Brandeinsatz der letzten Woche. Das Einsatzstichwort lautete: „Brand Baumaschine im Freien“.

Aus noch ungeklärter Ursache begann ein Stapler im Bereich des Motorraums zu brennen. Durch das beherzte Eingreifen des Besitzers mit einem Feuerlöscher konnte der Brand bereits vor unserem Eintreffen eingedämmt werden.

Unsere Aufgabe bestand darin, den Stapler mittels Wärmebildkamera zu kontrollieren und verbleibende Glut- bzw. Wärmequellen abzulöschen.

Einsatz – Brand landwirtschaftliches Objekt

Gestern um 20:34 Uhr wurden wir zu einem weiteren Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes in Luftenberg nachalarmiert.
Wir rückten mit einem Fahrzeug aus und standen vor Ort als Reserve zur Verfügung.

Bei unserem Eintreffen waren die ersten Feuerwehren bereits intensiv mit den Löscharbeiten beschäftigt, während sich eine starke Rauchentwicklung zeigte und es zu mehreren Explosionen kam. Durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäudeteile verhindert werden.

Insgesamt standen rund 15 Feuerwehren mit etwa 170 Einsatzkräften im Einsatz.

Bildquelle: fotokerschi

Großbrand in Katsdorf

Gestern um 01:42 Uhr wurden wir zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Objekts in Edt alarmiert. Beim Eintreffen stand der Vierkanter bereits in Vollbrand.

Dank des raschen Handelns von Anrainern konnte die Hausbewohnerin rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Auch mehrere Schafe wurden bereits vor unserem Eintreffen gerettet.

Aufgrund der abgelegenen Lage wurde eine umfangreiche Löschwasserversorgung über eine lange Zubringerleitung aufgebaut. Die Brandbekämpfung erfolgte im Innen- und Außenangriff und dauerte bis in die Morgenstunden an. Starke Windböen fachten das Feuer zusätzlich an und führten zu erheblichem Funkenflug, wodurch eine Ausbreitung auf umliegende Bäume begünstigt wurde. Diese stellten eine zusätzliche Gefahrenquelle dar und mussten laufend kontrolliert und abgelöscht werden.

Im Anschluss wurde das Brandgut mithilfe eines Baggers in Container verladen und bis in den Nachmittag hinein nachgelöscht. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte unter anderem durch die EFU, eine Drohne sowie zahlreiche Landwirte mit Vakuumfässern.

Insgesamt standen 18 Feuerwehren im Einsatz. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Ermittlungen ergaben, dass der Brand durch den Akku eines Akkurasenmähers verursacht wurde.

Ein großes Dankeschön an alle Feuerwehren und Helfer für die starke Zusammenarbeit!

Bildquelle: fotokerschi

Frühjahresübung 2026

Gestern fand die Frühjahresübung statt. Übungsort war die Firma Schumoto in Lungitz, angenommen wurde ein Brand einer PV-Anlage.
Gemeinsam mit den Feuerwehren Lungitz, Ruhstetten, Blindendorf (EFU-Einsatzführungsunterstützung) sowie Mauthausen mit TMB (Teleskopmastbühne) wurde das Szenario abgearbeitet.

Unsere Aufgaben bestanden darin, mittels dreiteiliger Schiebeleiter Personen vom Vordach zu retten, die Wasserversorgung für die TMB sicherzustellen sowie einen Atemschutz-Reservetrupp zu stellen. Die Wasserversorgung wurde dabei mithilfe einer Pumpe aus dem Löschteich beim Motorikpark aufgebaut.

Ein großes Dankeschön an die FF Lungitz für die Organisation und Verpflegung!

Einsatz

Heute um exakt 03:00 Uhr heulte zum ersten Mal in diesem Jahr die Sirene in Katsdorf.
Gemeinsam mit der FF Lungitz rückten wir zu einem Feldbrand aus, nachdem zwischen Katsdorf und Oberthal zwei Stromleitungen gerissen waren.
Das Einsatzstichwort lautete: Brand elektrische Anlage mit anschließendem Feldbrand.


Bereits bei der Anfahrt war der Lichtschein der brennenden Leitungen deutlich sichtbar.
Aufgrund der besonderen Gefahr, die von der 25-kV-Leitung ausgeht, musste vor dem Betreten des Gefahrenbereichs die Freigabe des Energieversorgers abgewartet werden.


Der Einsatz konnte nach rund einer Stunde unter erschwerten Bedingungen und bei klirrender Kälte beendet werden.


⚠️ Hinweis zur eigenen Sicherheit:
Sollten Sie eine abgerissene Stromleitung entdecken, halten Sie großen Abstand und nähern Sie sich keinesfalls der Leitung. Aufgrund der hohen Spannung besteht im Umkreis von bis zu 20 Metern Lebensgefahr!